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Bedrohung durch die UrtikanerBearbeiten

Mein Name ist Talin und mir wurde die Ehre zuteil der Erste zu sein, der mit diesem Buch sein Wissen weitergeben darf. So will ich berichten, was die Cebriden mir erzählten, als ich ihnen Fragen stellen durfte. Sie sprachen vom Zweck des Buches und von drohenden Gefahren. Sie sprachen von ihrer Geschichte und der möglichen Vernichtung ihrer Art. Sie sagten: „Um Handlungen verstehen zu können, muss man ihre Vergangenheit kennen. Um die Zukunft im Bewussten zu formen, verlangt es ein Verständnis der Handlung“

Daher berichte ich zuerst von der Vergangenheit der Cebriden, damit man den Zweck dieses Buches verstehen kann.

Einst herrschten die Urtikaner eine ganze Epoche lang über die Länder Talosias. Ihre Herrschaft begann mit dem Aufbegehren gegen die Führerschaft der Elemente, welche sich einander bekriegen. Tiervölker verwehrten die Gefolgschaft und gründeten eigene Reiche. Ihre Territorien durchzogen ganz Talosia und die Menschen waren in ihrer Art noch jung zu jener Zeit, als die ersten der Muttertiere jener Tiervölker bereits sich zu den zeitlosen Ahnen gesellten. Das urtikanische Zeitalter endete mit dem Fortschritt der Menschen. Waffen- und Magiekunde überstieg bald die Fähigkeiten der Tiervölker, denn die Menschen waren begünstigt durch die Götter. Von den drei großen Reichen der Szesch blieb dem Echsenvolk lediglich Szilitika. Weit im Nordwesten harren einige der letzten verbliebenen Urtikaner aus. Und warten auf die Gelegenheit an den Menschen Rache zu nehmen.

Sie sind nicht die einzigen, die die Zeitalter der Menschen im Stillen verweilen. Viele Anhänger der Elemente leben vor den Augen der Menschen verborgen mitten unter ihnen. Die Elemente haben kein Interesse an den Geschicken der Menschen, solange diese ihre vermeintliche Herrschaft nicht mit den Absichten der Elemente kreuzen. So leben auch die Cebriden tief in den Silberbergen und leisten ihren Dienst für Aeris als Archivare der Zeit und Geschichte.

Bei ihren Eroberungsfeldzügen stießen die Szesch sehr schnell auf die Cebridenkristalle zu nutzen. Der Hass der Herrin des Feuers auf die Verräter alter Tage zwingt die Cebriden mit ihren Körpern in den Kristallen zu bleiben, da sie sonst vom Todesfluch des Feuers erfasst werden würden. Durch das Zusammenschlagen von zwei Kristallen rüttelt man die Leiber der Cebriden hinaus und lässt sie in krachendem Feuer vergehen.

Mit dieser Erkenntnis entwickelten die Szesch großes Interesse am Sammeln der Kristalle. Der Tod der Cebriden beim Einsatz ihrer neuen Waffen bedeutet ihnen nichts, denn sie waren Urtikaner. Ein Tiervolk, das den Tod von Elementarwesen nur all zu gern in Kauf nimmt. Die Szesch fühlen sich erstarkt und gedenken sich erneut gegen die Elemente zu behaupten und trachten danach ihre neue Macht mit den Menschen zu messen. Sie wissen von den Streitereien der menschlichen Völker. Sie sehen die Zeit gekommen, da die Urtikaner ihre alten Territorien zurück erobern können. Sie suchen nach weiteren urtikanischen Völkern und sind im Begriff der Cebridenvorkommen in den Silberbergen zu bemächtigen. Der Krieg zwischen den Szesch und den Cebriden hält schon lange an und die Cebriden werden in Ermangelung von Verbündeten verlieren.

Dies ist der Grund für dieses Buch. Die Cebriden wollen den Feinden der Urtikaner Macht in die Hand geben. „Wissen ist Macht“, so lehrt es Aeris. Diesen Leitspruch folgen die Cebriden, in dem sie den Menschen ihre stärkste Waffe zur Verfügung stellen, um gegen Feinde vorzugehen. Jeder ist aufgerufen jedwedes Wissen niederzuschreiben, das er anderen Mitteilen möchte, Der Einband dieses Buches werde ein Bund zwischen den Menschen und Ehre sei somit Aeris gegeben, welcher das Wissen zu verbreiten vermag.

Die Zeiten sind unruhig und die Welt ist voll von Unheil. Im Westen wartet das Gift der Szesch, im Süden die Gier der Orks die nach Sklaven trachten, im Osten Korandias untote Kraft, und aus dem Norden zieht Kälte herauf.

Tarn möge uns seine Prüfungen bestehen lassen.

Talien von Migrad,

im Angesicht des wechselnden Jahres im Sternbild der zweifachen Sonne.

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